Aktuelles

Der diesjährige Weihnachtsbaumverkauf findet vom 12.12.2020

(3. Adventssamstag) bis 23.12.2020 statt.

Aufgrund der aktuellen Hygienevorschriften bzgl. des Corona/ COVID-19-Virus dürfen wir Ihnen in diesem Jahr leider keinen Glühwein in der weihnachtlich geschmückten Scheune anbieten.

Mit Mundschutz und Abstand werden wir Sie jedoch gewohnt freundlich und kompetent beraten.

 

Bei uns können Sie sich Ihren Weihnachtsbaum auch selber schlagen!

Anbau

Viele Menschen denken fälschlicherweise, dass man einen Weihnachtsbaum als Setzling einpflanzt, ihn ein paar Jahre wachsen lässt und dann nur noch schlagen muss. Dies ist aber ein Irrglaube! Der Weg zu einem natürlichen, ungespritzten Weihnachtsbaum ist deutlich länger und arbeitsintensiver.

 

Zunächst einmal spielt der Faktor Zeit eine entscheidende Rolle:

Nach 3 bis 4 Jahren Aufzucht in der Baumschule sind die Setzlinge bereit, um Sie in den Kulturen zu pflanzen. Danach braucht es zusätzliche 9 bis 10 Jahre bis aus den Setzlingen stattliche, schlagreife Weihnachtsbäume geworden sind.

 

In diesen 9 bis 10 Jahren ist eine intensive Pflege unabdingbar:

Insbesondere das Freihalten der Kulturen von Gras und Unkraut nimmt immense Zeit in Anspruch. Viele Weihnachtsbaumerzeuger bedienen sich dabei einem massivem Einsatz von Herbiziden, Fungiziden und Insektiziden. Da Sie Ihr Weihnachtsfest mit Ihrer Familie unter einem ungespritzten, schadstofffreien Weihnachtsbaum verbringen sollen, mähen wir die Kulturen mit Spezialrasenmähern bzw. lassen Schafe auf den Feldern grasen. Dies erkennt man nicht zuletzt am saftigen Grün unserer Kulturen in den Frühjahrs- und Sommermonaten; im Gegensatz zu den steppenhaften, braun-grauen Flächen der Weihnachtsbaumerzeuger welche mit dem Einsatz von Chemie am Weihnachtsbaum arbeiten.

Gemäß dem Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger bindet 1 Hektar Weihnachtsbaumkultur in den 10 Jahren des Heranwachsens bis zu 145 Tonnen CO2 und gibt währenddessen bis zu 105 Tonnen Sauerstoff an seine Umwelt ab. Der relativ geringe Schadstoffausstoß der Rasenmäher hat somit nahezu keinen Einfluss auf die positive Ökobilanz der Bäume.

Die alternativen RasenMÄHer, die Schafe, sind ohnehin das natürlichste Werkzeug bei der Weihnachtsbaumerzeugung. Dabei handelt es sich um Shropshire-Schafe, welche das Gras der Kulturen umweltschonend „mähen“ ohne die Weihnachtsbäume anzufressen.

 

Darüber hinaus sind diverse weitere, zeitintensive Arbeitsgänge nötig, um Ihnen einen ungespritzten Weihnachtsbaum in oberster Qualitätsklasse anbieten zu können.

 

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© Tristan Bock